medizinische Hilfen beim Aufhören des Rauchens
06.12.2011, von Natascha
Rauchen ist sicher die häufigste Sucht und genau wie andere Süchte ist es schwer davon loszukommen. Aufgrund von Auswirkungen wie sinkender körperlicher Fitness, Herz- und Kreislauferkrankungen, Knochenschwund-Erkrankungen oder sogar der steigenden Gefahr einer Krebs-Erkrankung denken viele ans Aufhören
Die Chance ein Jahr, nachdem das Rauchen aufgegeben wurde immer noch ohne Zigaretten zu leben liegt jedoch nur bei circa 4-5%. Welche Möglichkeiten gibt es für Raucher medizinische Hilfen in Anspruch zu nehmen, um den Weg vom Raucher zum Nichtraucher erfolgreich zu beschreiten?
Durch Akupunktur zum Nichtraucher
Viele schwören auf Akupunktur als erfolgreiches Mittel zur Raucherentwöhnung. Bei der Wirksamkeit der Akupunktur, die sich tatsächlich in einigen Fällen zeigt, geht es vor allem um die Beruhigung des Rauchers und somit um die Bekämpfung von Stress, denn gerade in stressigen Situationen greifen Raucher oft zur Zigarette. Der Vorteil einer solchen Behandlung, die entweder auf die traditionelle Art oder per Laser geschehen kann, besteht darin, dass so gut wie keine Entzugserscheinungen auftreten und der Betreffende somit deutlich weniger rückfallgefährdet ist.
Mit dem Rauchen aufhören und trotzdem Nikotin konsumieren: der sanfte Weg
Nikotinpflaster oder -kaugummis gibt es heute in jeder Apotheke käuflich zu erwerben. Nikotinpflaster, die in verschiedenen "Stärken" angeboten werden, d.h. eine unterschiedliche Menge an gerauchten Zigaretten pro Tag ersetzen sollen, sind eher bei vorherigem hohem Zigarettenkonsum geeignet, entsprechende Kaugummis (oder auch Lutschpastillen) eher für einen vorausgehenden, vergleichsweise niedrigen Zigarettenkonsum. Für eine starke Abhängigkeit gibt es außerdem entsprechende Nasensprays. Alle genannten Präparate können das Auftreten von Entzugszugserscheinungen weitgehend verhindern, doch die Verwendung von entsprechenden Mitteln ist lediglich ein erster Schritt in ein rauchfreies Leben, da ja nach wie vor Nikotin konsumiert wird. Die Anti-Raucher-Spritze Die sogenannte, in Deutschland noch etwas umstrittene "Anti-Raucher-Spritze" wird dem Patienten an mehreren Stellen unter die Haut gesetzt und soll - individuell verschieden - das Verlangen nach einer Zigarette mindern. Manche Patienten verspüren - bei höchstens geringen Nebenwirkungen - sogar eine Abneigungen gegen diese. Oft wird sie in Kombination mit Anti-Raucher-Seminaren angeboten, was die Erfolgschancen deutlich erhöht, weil man nicht nur passiv per Spritze zum Nichtraucher wird, sondern auch Wege aufgezeigt werden, wie man diesen Zustand dauerhaft halten kann.
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Diskussion zu diesem Beitrag
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Milan schrieb am 20:09 Uhr 05.2.2012
Eine so gute Seite wie die eure findet man nur selten, weiter so.
Charlott schrieb am 19:15 Uhr 05.1.2012
Wird immer besser, macht bitte weiter so wie bisher!
RAe. schrieb am 16:04 Uhr 03.12.2011
Eure Seite ist spitze, der einfache Aufbau, die genialen Beiträge, ich bin total begeistert.
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